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Wann ist der nächste Vollmond? Vollmondkalender 2026 & Wirkung

Maximilian Tobias Schneider Wolf • 2026-05-08 • Gepruft von Daniel Becker

Wer abends zum Himmel blickt und sich fragt, wann der Mond wieder rund und hell erscheint, bekommt eine klare Antwort: Der nächste Vollmond ist am 31. Mai 2026 um 10:46 Uhr MESZ (Star Walk, Astronomie-Portal). Doch der Vollmond ist weit mehr als eine Himmelserscheinung – er beschäftigt Wissenschaftler, Astrologen und alle, die den eigenen Schlaf hinterfragen, weshalb eine Kombination aus Daten und Deutungen hilft, das Phänomen zu verstehen.

Nächster Vollmond: 31. Mai 2026, 10:46 MESZ ·
Vollmond-Intervall: 29,5 Tage ·
Vollmonde pro Jahr: 12–13 ·
Blumenmond: Name des Vollmonds im Mai 2026

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
  • Erster Vollmond 2026: 3. Januar (Wolfmond) – nächster am 31. Mai 2026
  • Letzter Vollmond 2026: 24. Dezember (Kalter Mond)
4Wie es weitergeht

Diese vier Karten fassen die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick zusammen. Die folgenden Abschnitte vertiefen die Daten und hinterfragen die Mythen.

Schnellübersicht der Vollmond-Schlüsseldaten
Merkmal Wert
Nächster Vollmond 31. Mai 2026, 10:46 MESZ
Vollmond-Intervall 29,5 Tage
Vollmonde 2026 12
Vollmond Mai Blumenmond

Wann ist wieder nächster Vollmond?

Die kalendarische Antwort ist einfach: Der nächste Vollmond nach dem 1. Mai 2026 findet am 31. Mai 2026 um 10:46 Uhr MESZ statt. Es ist der zweite Vollmond im Mai, was in der englischsprachigen Welt als „Blue Moon“ (Blaumond) bezeichnet wird – obwohl der Mond nicht blau leuchtet. Zugleich ist es der kleinste Mikromond des Jahres, da der Erdtrabant mit 405.260 Kilometern Entfernung seinen erdfernsten Punkt erreicht.

Vollmondkalender 2026

  • 3. Januar 2026 – Wolfmond
  • 1. Februar 2026 – Schneemond
  • 3. März 2026 – Wurmmond
  • 1. April 2026 – Pink Moon
  • 1. Mai 2026 – Blumenmond (19:23 MESZ)
  • 31. Mai 2026 – Blumenmond II / Blaumond (10:46 MESZ)
  • 29. Juni 2026 – Erdbeermond
  • … und so weiter bis zum 24. Dezember 2026.

Insgesamt gibt es 2026 genau 12 Vollmonde – ein durchschnittliches Jahr ohne Extra-Vollmond. Die traditionellen Namen stammen aus nordamerikanischen und europäischen Kulturen und sind an landwirtschaftliche Ereignisse geknüpft.

Fazit: Der nächste Vollmond ist am 31. Mai 2026. Wer genauer plant, merkt sich den 1. Mai und den 31. Mai – ein seltener Doppel-Vollmond-Monat. Astronomisch ist der zweite Vollmond ein Mikromond, also besonders klein und fern.

Ist heute Vollmond?

Die Frage „Ist heute Vollmond?“ lässt sich nicht pauschal beantworten – sie ist tagesabhängig. Der Vollmond dauert nur einen Moment, die Phase des fast vollen Mondes erstreckt sich aber über zwei bis drei Tage.

Aktuelle Mondphase

Zum Zeitpunkt dieses Artikels (Mai 2025) ist der Mond in der abnehmenden Phase. Um die aktuelle Phase zu prüfen, eignen sich Online-Kalender wie Time and Date, Mondphasen-Rechner oder die Webseite des Deutschen Wetterdienstes. Die Phase ändert sich täglich, und der Vollmond ist nur einmal im Monat für etwa eine Stunde exakt voll.

Der schnelle Check

Wer wissen möchte, ob heute Vollmond ist, öffnet einfach eine Mondphasen-App oder tippt „Mondphase heute“ in eine Suchmaschine. Der Vollmond ist der hellste Punkt im Zyklus – dann ist der Himmel bei klarem Wetter fast nachtweiß.

Der nächste Vollmond nach heute ist der 31. Mai 2026 – wer also im Mai 2026 sucht, hat die Antwort in der Tabelle oben.

Wie wirkt sich der Vollmond auf den Körper aus?

Der Vollmond ist seit Jahrhunderten mit Schlafstörungen, stärkeren Träumen und emotionalen Wellen verbunden. Die Wissenschaft hat sich dem Thema angenommen – die Ergebnisse sind differenziert.

Auswirkungen auf den Schlaf

Eine Studie der Max-Planck-Gesellschaft (MPG, Schlafforschung) fand einen statistisch signifikanten, aber sehr kleinen Effekt: In Vollmondnächten brauchen Probanden im Schnitt fünf Minuten länger zum Einschlafen und schlafen etwa 20 Minuten weniger. Die Tiefschlafphase kann um bis zu 30 Prozent kürzer ausfallen. Allerdings betonen Forscher, dass die individuelle Streuung groß ist und das helle Mondlicht allein diesen Effekt nicht erklärt.

Was das bedeutet

Ja, es gibt einen messbaren Zusammenhang – aber er erklärt nur einen Bruchteil der Schlafunterschiede. Für die meisten Menschen ist der Vollmond kein Grund für durchwachte Nächte, es sei denn, sie sind besonders lichtempfindlich.

Vollmond und Melatonin

Das Hormon Melatonin steuert den Schlaf-wach-Rhythmus. Helles Licht – auch das des Vollmonds – kann die Melatoninproduktion drosseln (Schlaflabor.ch, Schlafmedizinische Praxis). In Experimenten zeigte sich, dass Teilnehmer unter Vollmondbedingungen einen niedrigeren Melatoninspiegel hatten. Der Effekt ist jedoch gering und reicht nicht aus, um gesunden Schlaf zu verhindern.

Welches Sternzeichen spürt den Vollmond?

Astrologisch gesehen soll der Vollmond verschiedene Sternzeichen unterschiedlich stark beeinflussen. Die Behauptung: Wasserzeichen reagieren besonders empfindlich.

Sternzeichen, die empfindlich auf Vollmond reagieren

  • Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische): emotionale Verstärkung, intuitive Einsichten (Freundin.de, Astrologie-Rubrik)
  • Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze): Impulsivität, Loslassen-Konflikte (Horoskop.de, Astrologieportal)
  • Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock) und Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) gelten als weniger betroffen.

Wissenschaftlich gibt es keine Belege für eine Verbindung zwischen Mondphasen und Persönlichkeitsmerkmalen. Die Astrologie ist kein anerkanntes Forschungsfeld. Dennoch berichten viele Menschen von subjektiven Erfahrungen – die Wirkung bleibt individuell.

Fazit: Astrologische Aussagen über den Vollmond sind nicht durch empirische Studien gestützt. Wer den Vollmond als emotionalen Impulsgeber erlebt, kann das ernst nehmen – muss es aber nicht auf ein Sternzeichen zurückführen.

Schlaflos durch den Vollmond – Mythos oder Wahrheit?

Die Frage treibt viele um. Eine repräsentative Umfrage in Deutschland ergab, dass etwa ein Drittel der Befragten bei Vollmond schlechter schläft. Was sagen die Daten?

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Die bereits zitierte Max-Planck-Studie fasst es so zusammen: „Die gefundenen Effekte sind statistisch signifikant, aber sehr klein – sie erklären nur einen Bruchteil der Schlafvariabilität.“ Ein kausaler Mechanismus ist nicht eindeutig identifiziert. Mögliche Faktoren sind das helle Mondlicht, das den Melatoninspiegel senkt, oder eine ererbte innere Uhr, die auf den Mondzyklus reagiert.

„Die gefundenen Effekte sind statistisch signifikant, aber sehr klein – sie erklären nur einen Bruchteil der Schlafvariabilität.“

– Max-Planck-Gesellschaft, Abteilung Schlafforschung

Tipps für besseren Schlaf bei Vollmond

  • Verdunkelungsvorhänge nutzen, um das Mondlicht auszublenden.
  • Bildschirmzeit vor dem Schlaf reduzieren – das blaue Licht überlagert den Mond-Effekt.
  • Eine feste Schlafroutine beibehalten, um den zirkadianen Rhythmus zu stabilisieren.

Für die allermeisten Menschen ist der Vollmond kein Grund für durchwachte Nächte. Wer jedoch generell unter Schlafstörungen leidet, sollte die Ursachen ärztlich abklären lassen – der Mond ist selten der wahre Grund.

Zeitleiste: Alle Vollmonde 2026

Die folgende Übersicht zeigt jeden Vollmond des Jahres 2026 – eine komplette Kalenderhilfe für alle, die den Mond verfolgen wollen.

Datum Name (traditionell) Besonderheit
3. Januar 2026 Wolfmond Erster Vollmond des Jahres
1. Februar 2026 Schneemond
3. März 2026 Wurmmond
1. April 2026 Pink Moon
1. Mai 2026 Blumenmond Vollmond um 19:23 MESZ
31. Mai 2026 Blumenmond II (Blaumond) Nächster Vollmond; Mikromond; kleinster Vollmond 2026
29. Juni 2026 Erdbeermond
29. Juli 2026 Bärenmond
27. August 2026 Störmond
26. September 2026 Herbstmond
25. Oktober 2026 Jägermond
24. November 2026 Bibermond
24. Dezember 2026 Kalter Mond Letzter Vollmond 2026; Supermond (363.525 km Entfernung)

Die Daten stammen von Wikipedia, Mondphasentabelle und Kalender-365, Mondkalender. Die traditionellen Namen variieren je nach Kultur – die hier verwendeten sind im deutschsprachigen Raum üblich.

Bestätigte Fakten vs. unklare Behauptungen

Um Klarheit zu schaffen, hier eine Gegenüberstellung: Was ist sicher, was bleibt offen?

Bestätigte Fakten

  • Vollmond-Daten 2026 sind durch astronomische Berechnungen exakt bekannt.
  • Der Zyklus beträgt 29,5 Tage (synodischer Monat).
  • Es gibt 2026 genau 12 Vollmonde.
  • Die Entfernung des Mondes schwankt – der Vollmond am 31. Mai 2026 ist ein Mikromond, der am 24. Dezember ein Supermond.

Was unklar ist

  • Stärke der Auswirkung auf den Schlaf – individuelle Unterschiede sind groß.
  • Astrologische Relevanz der Sternzeichen – nicht wissenschaftlich belegt.
  • Kausaler Zusammenhang zwischen Vollmond und Menstruation – schwache Korrelation, keine Kausalität.
  • Ob der Vollmond tatsächlich Geburten oder Unfälle häufiger macht – Studien widersprechen sich.

Die Gegenüberstellung zeigt: Astronomische Fakten sind präzise bestimmbar, während die Auswirkungen auf den Menschen individuell und wissenschaftlich schwer fassbar bleiben.

Stimmen aus Wissenschaft und Astrologie

„Die gefundenen Effekte sind statistisch signifikant, aber sehr klein – sie erklären nur einen Bruchteil der Schlafvariabilität.“

– Max-Planck-Gesellschaft, Abteilung Schlafforschung

„Der Vollmond im Skorpion am 31. Mai 2026 wirkt besonders intensiv auf Wasserzeichen – er fordert Loslassen und innere Transformation.“

– Freundin.de, Astrologie-Rubrik

Die erste Aussage stammt aus der empirischen Wissenschaft, die zweite aus der astrologischen Praxis. Beide Perspektiven haben ihre Berechtigung, solange man ihre unterschiedlichen Geltungsbereiche respektiert.

Für alle, die bei Vollmond unter Schlafproblemen leiden, ist die Erkenntnis eindeutig: Der Effekt ist messbar, aber gering. Wer seinen Schlaf verbessern möchte, sollte eher auf Lichtreduktion und feste Rituale setzen als dem Mond die Schuld geben. Dasselbe gilt für die astrologische Deutung: Sie kann als persönlicher Impulsgeber dienen, aber nicht als medizinische oder psychologische Empfehlung.

Weitere Quellen

smart-rechner.de

Eine praktische Ergänzung bietet der Vollmondkalender 2026, der alle Vollmonddaten des Jahres auflistet.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist der nächste Vollmond nach Mai 2026?

Der übernächste Vollmond ist am 29. Juni 2026 (Erdbeermond). Genauere Daten finden Sie in der Zeitleiste oben.

Wie lange dauert ein Vollmond?

Astronomisch ist der Mond nur einen Augenblick exakt voll. Im Volksmund spricht man oft vom „Vollmond“ für die zwei bis drei Tage, an denen der Mond fast voll erscheint.

Wann ist der nächste Neumond?

Der nächste Neumond nach dem 8. Mai 2026 ist der 16. Mai 2026 um 22:01 Uhr.

Warum gibt es manchmal zwei Vollmonde in einem Monat?

Weil ein Vollmond-Zyklus 29,5 Tage dauert und ein Kalendermonat meist 30 oder 31 Tage hat, kann es zu zwei Vollmonden in einem Monat kommen. Der zweite Vollmond wird im Englischen „Blue Moon“ genannt.

Was ist ein Blue Moon?

Ein Blue Moon ist der zweite Vollmond in einem Kalendermonat. Er kommt etwa alle 2,5 Jahre vor. Der Name hat nichts mit der Farbe des Mondes zu tun.

Was ist ein Mikromond?

Ein Mikromond ist ein Vollmond, der mit größerem Abstand zur Erde stattfindet – er erscheint etwas kleiner als ein Supermond. Der Vollmond am 31. Mai 2026 ist mit 405.260 km Entfernung der kleinste des Jahres.

Wie kann ich den Vollmond am besten beobachten?

Am besten mit bloßem Auge oder einem Fernglas an einem Ort mit wenig Lichtverschmutzung. Der Vollmond ist selbst in der Stadt gut sichtbar – besondere Ausrüstung ist nicht nötig.

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